Julia Klöckner trifft Kreistagskandidaten der CDU Rhein-Mosel

Am Rande des Neujahrsempfangs der CDU Kottenheim traf die Spitze der CDU Rhein-Mosel die Bundesministerin Julia Klöckner. In ihrem Vortrag berichtete die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft vor allem von Förderprogrammen wie zum Beispiel der GAK (Gemeinschaftsaufgabe Agrar- und Küstenschutz), das für das Jahr 2019 über 900 Millionen Euro Fördergelder für die Bundesländer bereithält. Förderungswürdig seien beispielsweise der Breitbandausbau des ländlichen Raums oder auch die Bewältigung von Extremwetterereignissen in Wäldern. Vor allem die Förderung des ländlichen Raums liegt Julia Klöckner am Herzen, die trotz ihres Amtes als Bundesministerin auch weiterhin für den Kreistag Bad Kreuznach kandidiert und dort mitarbeiten möchte. „Wir müssen unsere kleinen Orte in die Zukunft führen, sonst ist es irgendwann zu spät dafür. Bevor Busse nur noch halb gefüllt fahren und dann schließlich eingestellt werden, sollte direkt über kleinere oder alternative Möglichkeiten nachgedacht werden“, so die stellv. Bundesvorsitzende der CDU. Im Gespräch mit den drei Kandidaten für den Kreistag erzählte die Ministerin, dass Rheinland-Pfalz die ihr zustehenden Mittel nur selten bzw. teilweise abrufe, da mit der Beantragung der Bundesmittel auch Gelder des Landes investiert werden müssten. „Als kleine Ortsgemeinden sind wir von Förderungen für Investitionen abhängig. Es ist schade, dass die Landesregierung in diesem Falle so zurückhaltend agiert“, so der Bürgermeister von Brodenbach Jens Firmenich. Die drei Kandidaten für den Kreistag Jens Firmenich (Platz 3), Jörg Meurer (Platz 14) und Christian Schuth (Platz 23) waren für den Austausch mit der Ministerin dankbar und sich einig, dass die Möglichkeiten zu Förderungen besser abgerufen werden müssten.